
Das Wichtigste in Kürze
- Verkehrstote 2025
- 2.832 (2024: 2.770)
- Verletzte
- rund 371.000, davon 49.200 schwer
- Polizeilich erfasste Unfälle
- rund 2,52 Millionen
- Anteil Geschwindigkeit an Verkehrstoten
- 29 Prozent (812 Getötete)
- Auf Autobahnen
- 42 Prozent der Getöteten
Wie viele Verkehrstote gab es 2025?
2025 kamen in Deutschland 2.832 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Das sind 62 mehr als 2024.
Im Durchschnitt starben damit jeden Tag acht Menschen im Straßenverkehr. Im Februar 2026 hatte das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Daten noch 2.814 Verkehrstote gemeldet. Die endgültige Zahl vom 7. Juli 2026 liegt um 18 höher.
Wie viele Unfälle und Verletzte hat die Polizei erfasst?
Die Polizei hat 2025 rund 2,52 Millionen Unfälle aufgenommen, 0,4 Prozent mehr als im Vorjahr.
- Unfälle mit Personenschaden: 297.000 (plus 2,3 Prozent)
- Unfälle mit nur Sachschaden: 2,22 Millionen (plus 0,1 Prozent)
- Verletzte insgesamt: rund 371.000 (plus 1,7 Prozent)
- Schwerverletzte: rund 49.200 (minus 2,9 Prozent)
- Leichtverletzte: rund 322.000 (plus 2,4 Prozent)
Rechnerisch wurden jeden Tag 135 Menschen schwer und 882 Menschen leicht verletzt.
Welche Rolle spielt die Geschwindigkeit?
Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit war 2025 die häufigste Ursache tödlicher Unfälle. Sie spielte bei 812 Getöteten eine Rolle, das sind 29 Prozent aller Verkehrstoten.
Gemeint ist nicht nur das Überschreiten eines Tempolimits. Auch wer zwar erlaubt, aber für Straße, Sicht oder Wetter zu schnell fährt, fällt unter diese Ursache. Erfasst wird sie von der Polizei bei der Unfallaufnahme. Je nach Straßenart unterscheidet sich der Anteil deutlich:
- Autobahnen: 42 Prozent der Getöteten
- Landstraßen: 34 Prozent der Getöteten (532 Menschen)
- Innerorts: 16 Prozent der Getöteten
Bei den Verletzten war Geschwindigkeit in rund 48.700 Fällen beteiligt, das sind 13 Prozent. Welche Sanktionen für Tempoverstöße gelten, zeigt unser Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsverstöße.
Was bedeutet das für Ihren Fall?
Nach einem Unfall oder einer Messung mit hoher Geschwindigkeit geht es oft um mehr als ein Bußgeld: Fahrverbot, Punkte und bei Unfällen auch Haftungsfragen. Ob die Vorwürfe zutreffen und wie die Messung zustande kam, lässt sich nur mit der Akte beurteilen. Ein Fachanwalt für Verkehrsrecht, den Sie über die Blitzerkanzlei beauftragen, prüft den Vorwurf und Ihre Möglichkeiten sachlich und ohne Versprechen zum Ausgang.
Wo sterben die meisten Menschen im Straßenverkehr?
Auf Landstraßen. Dort kamen 2025 insgesamt 1.580 Menschen ums Leben, das sind 56 Prozent aller Verkehrstoten.
Innerorts starben 34 Prozent der Getöteten, auf Autobahnen 10 Prozent (292 Menschen). Bei den Verletzten ist es umgekehrt: 66 Prozent wurden innerorts verletzt, 26 Prozent auf Landstraßen und 8 Prozent auf Autobahnen. Rund drei Viertel aller erfassten Unfälle passierten innerorts. Dort sind die Geschwindigkeiten niedriger, die Unfälle deshalb seltener tödlich.
Welche Gruppen sind besonders betroffen?
Innerorts trifft es vor allem Menschen zu Fuß und auf dem Rad. 63 Prozent der innerorts Getöteten waren zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs.
- Fußgänger innerorts: 317 Getötete
- Radfahrer innerorts: 285 Getötete, davon 42 Prozent auf Pedelecs
- E-Scooter: 33 Getötete, davon 26 innerorts
- Kinder unter 15 Jahren: 74 Getötete (2024: 53)
- Menschen ab 65 Jahren: 1.115 Getötete, das sind 39 Prozent aller Verkehrstoten
Welche weiteren Unfallursachen nennt die Statistik?
Neben der Geschwindigkeit fallen Alkohol, Vorfahrtfehler und zu geringer Abstand ins Gewicht.
2025 gab es rund 34.800 Unfälle, bei denen mindestens eine beteiligte Person alkoholisiert war, etwas weniger als im Vorjahr. Dabei starben 170 Menschen. Vorfahrtfehler und zu geringer Abstand waren laut Destatis jeweils bei rund 15 Prozent der Unfälle mit Personenschaden eine Ursache. Was bei Abstandsverstößen droht, erklärt unser Bußgeldkatalog zum Abstand.
Häufige Fragen
Sind die Zahlen für 2025 endgültig?
Ja. Destatis hat die endgültigen Ergebnisse für 2025 am 7. Juli 2026 veröffentlicht. Die im Februar 2026 gemeldeten 2.814 Verkehrstoten waren vorläufig.
Wie oft ist zu schnelles Fahren Ursache tödlicher Unfälle?
2025 bei 29 Prozent der Verkehrstoten, auf Autobahnen bei 42 Prozent. Mitgezählt wird auch ein Tempo, das zwar erlaubt, für die Verhältnisse aber zu hoch war.
Wo ist das Risiko, tödlich zu verunglücken, am höchsten?
Auf Landstraßen. Dort starben 2025 mit 1.580 Menschen mehr als die Hälfte aller Verkehrstoten.


