Rotlichtblitzer Frankfurt am Main, Kreuzung Miquelallee / Hansaallee, Rtg. Stadtmitte

Rotlichtblitzer Frankfurt am Main im Überblick

Wo genau befindet sich diese Messstelle?

Die Messstelle liegt in Frankfurt am Main an der Kreuzung Miquelallee und Hansaallee, überwacht wird die Überquerung der Kreuzung in Fahrtrichtung Stadtmitte. Die Miquelallee gehört zu den stark befahrenen Hauptachsen der Stadt, der Knotenpunkt mit der Hansaallee bündelt entsprechend viel Verkehr.

Bekannt ist die Stelle in unserer Datenbank als Überquerung der Kreuzung Miquelallee und Hansaallee in Richtung Stadtmitte. Sie gehört zu den am häufigsten gemeldeten Messstellen in Deutschland. Zuständig ist das Bundesland Hessen.

Was wird an dieser Kreuzung überwacht?

Überwacht wird hier das Rotlicht. Erfasst wird also nicht in erster Linie die gefahrene Geschwindigkeit, sondern die Frage, ob eine Fahrzeugführerin oder ein Fahrzeugführer die Haltlinie überfahren hat, obwohl die Lichtzeichenanlage bereits Rot zeigte.

Rechtlich wird dabei zwischen dem einfachen und dem qualifizierten Rotlichtverstoß unterschieden. Entscheidend ist, wie lange die Ampel beim Überfahren der Haltlinie bereits Rot zeigte. Liegt diese Dauer über einer Sekunde, spricht man von einem qualifizierten Verstoß, der deutlich strenger bewertet wird. Welche Einordnung im Einzelnen zutrifft, ergibt sich allein aus den dokumentierten Messdaten.

Bei Rotlichtüberwachungen an großen Kreuzungen wird in der Regel zusätzlich festgehalten, an welcher Stelle sich das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Erfassung befand. Diese Angaben sind für die spätere Bewertung des Vorwurfs wesentlich.

Womit wird hier gemessen und wie funktioniert die Technik?

Zum Einsatz kommt eine Sensor- und Piezomessung. Dabei sind Sensoren in der Fahrbahn verbaut, meist Piezo- oder Induktionssensoren. Sie registrieren, wann ein Fahrzeug die jeweilige Sensorlinie überfährt.

Aus dem bekannten Abstand der Sensoren und der gemessenen Zeit zwischen den Überfahrten lässt sich rechnerisch die Geschwindigkeit ableiten. Bei der Rotlichtüberwachung dient der erfasste Zeitpunkt des Überfahrens zugleich als Bezugspunkt für die Dauer der Rotphase.

Erkennen lässt sich eine solche Anlage an quer verlaufenden Streifen im Asphalt, die vor einer Säule oder einem Kasten in den Belag eingelassen sind. Viele Autofahrerinnen und Autofahrer nehmen diese Linien im fließenden Verkehr nicht bewusst wahr.

Wo liegen typische Fehlerquellen dieses Messverfahrens?

Fehlerquellen ergeben sich bei Sensormessungen vor allem aus dem Zustand der Sensoren selbst und aus dem Zustand der Fahrbahn. Die Sensoren sind fest im Belag verbaut und dauerhaft Verkehrslast, Witterung und Temperaturwechseln ausgesetzt. Schäden, Verschleiß oder Veränderungen im Asphalt, etwa nach Instandsetzungsarbeiten, können die Erfassung beeinflussen.

Ein zweiter typischer Punkt ist die Zuordnung auf mehrspurigen Straßen. Fahren mehrere Fahrzeuge nebeneinander oder wird während der Erfassung der Fahrstreifen gewechselt, muss nachvollziehbar bleiben, welches Fahrzeug die Sensoren ausgelöst hat. Gerade an breit ausgebauten Knotenpunkten mit mehreren Geradeaus- und Abbiegespuren verdient dieser Aspekt Aufmerksamkeit.

Hinzu kommen die allgemeinen Anforderungen an ein standardisiertes Messverfahren. Dazu zählen die gültige Eichung der Anlage, die Einhaltung der Bedienungsanleitung des Herstellers und eine vollständige Dokumentation der Messung. Ob diese Voraussetzungen erfüllt sind, lässt sich nur anhand der Unterlagen aus der Bußgeldakte beurteilen.

Was sollten Betroffene jetzt beachten?

Wichtig ist zunächst die Frist. Gegen einen Bußgeldbescheid kann innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung Einspruch eingelegt werden. Läuft diese Frist ab, wird der Bescheid rechtskräftig und spätere Einwände gegen die Messung sind in aller Regel nicht mehr möglich.

Bei Rotlichtvorwürfen kommt es auf die gemessene Rotzeit an, da die Grenze von einer Sekunde über die Höhe der Sanktion entscheidet. Bei Geschwindigkeitsmessungen wird zudem eine Messtoleranz vom gemessenen Wert abgezogen. Welche Werte zugrunde gelegt wurden, geht aus den Messunterlagen hervor.

Sinnvoll ist deshalb die Akteneinsicht. Angefordert werden können unter anderem das Messprotokoll, der Eichschein, die Schulungsnachweise der Messbeamten und die Rohmessdaten. Eine Prüfung durch einen Fachanwalt für Verkehrsrecht zeigt, ob die Messung an dieser Stelle den technischen und rechtlichen Vorgaben entspricht. Ein bestimmtes Ergebnis lässt sich daraus nicht ableiten, die Prüfung schafft aber eine belastbare Grundlage für die weitere Entscheidung.

Überwachung
Rotlicht
Ort
Frankfurt am Main
Bundesland
Hessen
Messgeräte
Sensor- und Piezomessung
Bußgeldstelle
Bußgeldstelle Frankfurt am Main
Dokumentierte Fälle
1
Stand der Angaben
Oktober 2026
Frankfurt am Main

Ortsangaben: © OpenStreetMap-Mitwirkende

Typische Prüfpunkte

  • Sensoren: Zustand der Sensoren und der Fahrbahn.
  • Zuordnung: Mehrspurige Straßen.
Trifft einer dieser Punkte auf Ihre Messung zu?Unsere Fachanwälte prüfen es kostenlos, Antwort binnen 24 Stunden.

Dokumentierte Fälle am Rotlichtblitzer Frankfurt am Main

  1. Juli 2024

    Bußgeldbescheid wegen Überquerung der Kreuzung Miquelallee / Hansaallee, Rtg. Stadtmitte bei Rotlicht der Lichtzeichenanlage in Frankfurt am Main erlassen, Bußgeldstelle Frankfurt am Main

    Rechtsgrundlage: § 37 Abs. 2, § 49 StVO, § 24 Abs. 1.3 Nr. 5 StVG

    Sensor- und Piezomessung

Bußgeld am Rotlichtblitzer Frankfurt am Main

Beim Rotlichtverstoß entscheidet eine Sekunde. War die Ampel beim Überfahren der Haltelinie länger als eine Sekunde rot, gilt der Verstoß als qualifiziert. Dann kommen zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot dazu.

Rote Ampel überfahren (bis 1 Sekunde Rot)

Rote Ampel überfahren (bis 1 Sekunde Rot): Bußgeld, Punkte, Fahrverbot
TatbestandBußgeldPunkteFahrverbotPrüfung
Rote Ampel überfahren, Rotphase bis 1 Sekunde90 € 1 – Kostenlos prüfen
… mit Gefährdung200 € 2 1 Monat Kostenlos prüfen
… mit Sachbeschädigung240 € 2 1 Monat Kostenlos prüfen

Rote Ampel überfahren (länger als 1 Sekunde Rot)

Rote Ampel überfahren (länger als 1 Sekunde Rot): Bußgeld, Punkte, Fahrverbot
TatbestandBußgeldPunkteFahrverbotPrüfung
Rote Ampel überfahren, Rotphase länger als 1 Sekunde200 € 2 1 Monat Kostenlos prüfen
… mit Gefährdung320 € 2 1 Monat Kostenlos prüfen
… mit Sachbeschädigung360 € 2 1 Monat Kostenlos prüfen

Eigenen Fall berechnen · Bußgeldkatalog Rotlicht

Messtechnik am Rotlichtblitzer Frankfurt am Main

Sensor- und Piezomessung

Am Rotlichtblitzer Frankfurt am Main wird per Sensor- und Piezomessung gemessen; welches Gerät genau, ist nicht bekannt. In 1 Fall an dieser Messstelle genannt. Auch dieses Verfahren hat typische Fehlerquellen – ob sie im Einzelfall vorliegen, zeigt erst die Bußgeldakte.

  • Sensoren: Zustand der Sensoren und der Fahrbahn.
  • Zuordnung: Mehrspurige Straßen.

Alle Fehlerquellen, Gerichtsentscheidungen und Prüfpunkte zu Sensor- und Piezomessung

Bußgeldstelle zu dieser Messstelle

Zugeordnet im Blitzer-Katalog: Bußgeldstelle Frankfurt am Main. Auf der Seite der Bußgeldstelle stehen Anschrift, Kontakt und Online-Portal.

Maßgeblich ist immer die Behörde, die auf Ihrem Schreiben steht. Dorthin geht auch der Einspruch. Je nachdem, wer gemessen hat, kann das eine andere Stelle sein.

Am Rotlichtblitzer Frankfurt am Main geblitzt? So legen Sie Einspruch ein

  1. Frist notieren: zwei Wochen ab Zustellung des Bußgeldbescheids.
  2. Nichts zur Sache sagen: Im Anhörungsbogen sind nur die Angaben zur Person Pflicht.
  3. Akte prüfen lassen: Erst die Bußgeldakte zeigt, ob die Messung am Rotlichtblitzer Frankfurt am Main und der Bescheid angreifbar sind.
  4. Einspruch richtig adressieren: an die Behörde, die den Bußgeldbescheid erlassen hat.

Häufige Fragen zum Rotlichtblitzer Frankfurt am Main

Ich wurde am Rotlichtblitzer Frankfurt am Main geblitzt – was passiert jetzt?

In der Regel erhalten Sie zuerst einen Anhörungsbogen oder Zeugenfragebogen, danach den Bußgeldbescheid. Erst mit der Zustellung des Bußgeldbescheids beginnt die Einspruchsfrist.

Wie lange habe ich nach dem Rotlichtblitzer Frankfurt am Main Zeit für einen Einspruch?

Der Einspruch muss innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Bußgeldbescheids bei der Bußgeldstelle eingehen (§ 67 OWiG). Eine Begründung ist zunächst nicht erforderlich.

Lohnt sich ein Einspruch nach dem Rotlichtblitzer Frankfurt am Main?

Das hängt vom Einzelfall ab. Messungen können fehlerhaft sein – etwa durch Aufbau, Eichung, Auswertung oder Zuordnung des Fahrzeugs. Gemessen wird hier per Sensor- und Piezomessung – auch dieses Verfahren hat typische Fehlerquellen. Ob das hier in Betracht kommt, zeigt erst die Prüfung der Bußgeldakte.

Muss ich den Anhörungsbogen zum Rotlichtblitzer Frankfurt am Main ausfüllen?

Angaben zur Person sind Pflicht. Zur Sache müssen Sie sich nicht äußern – und sollten es ohne vorherige Beratung auch nicht.

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