Magazin
Blitzer, Bußgeld und Verkehrsrecht aktuell
Neue Gesetze, Urteile, Kontrollaktionen und Zahlen: Was sich für Autofahrer ändert, einfach erklärt und mit Quellen belegt.
- Digitaler Führerschein: Stand 2026 und was bei Polizeikontrollen gilt Der Führerschein soll noch 2026 aufs Smartphone kommen. Die Rechtsgrundlage ist verkündet, der Starttermin hängt aber von der Technik ab. Wir erklären, was bei einer Kontrolle gilt und wann die App nicht genügt. 4 Min. Lesezeit
- BGH zu Rohmessdaten: Blitzermessung bleibt auch ohne gespeicherte Messdaten verwertbar Jahrelang war umstritten, ob eine Geschwindigkeitsmessung verwertet werden darf, wenn das Gerät keine Rohmessdaten speichert. Der Bundesgerichtshof hat die Frage im Juli 2026 entschieden. Das Saarland gibt daraufhin seinen Sonderweg auf. 4 Min. Lesezeit
- Verstoß in der Probezeit: A- und B-Verstöße, Aufbauseminar und Verlängerung Wer den Führerschein neu hat, steht zwei Jahre unter besonderer Beobachtung. Schon ein einziger schwerwiegender Verstoß kann ein Aufbauseminar und zwei weitere Jahre Probezeit auslösen. Wir erklären die Regeln nach Stand 2026. 3 Min. Lesezeit
- Speedweek und Blitzermarathon 2026: Termine, Länder und Bilanzen 2026 gab es zwei europaweite Kontrollwochen zur Geschwindigkeit, im April mit Blitzermarathon und im August ohne Aktionstag. Trotz angekündigter Messstellen stellte die Polizei in einzelnen Ländern jeweils mehr als 10.000 Verstöße fest. Hier sind die veröffentlichten Zahlen. 3 Min. Lesezeit
- Scan-Fahrzeuge in der Parkraumkontrolle: Was seit 1. Juli 2026 erlaubt ist Mit dem neuen § 63g StVG gibt es seit 1. Juli 2026 eine bundesweite Rechtsgrundlage für Scan-Fahrzeuge. Kommunen dürfen damit Parkberechtigungen über das Kennzeichen prüfen und Falschparker erfassen. Wir erklären Regeln, Grenzen und den Stand der Pilotprojekte. 3 Min. Lesezeit
- Fahrverbot trotz Beruf: Was Oberlandesgerichte 2025 und 2026 zur beruflichen Härte entschieden haben Wer beruflich auf das Auto angewiesen ist, hofft oft, ein Fahrverbot gegen eine höhere Geldbuße abwenden zu können. Aktuelle Beschlüsse der Obergerichte zeigen: Die Hürden sind hoch. Allein die Nutzung des Autos im Beruf reicht in aller Regel nicht. 4 Min. Lesezeit
- Blitzer-Einnahmen 2025: Was Städte mit Verwarn- und Bußgeldern einnehmen Hamburg und Berlin liegen bei den Blitzer-Einnahmen 2025 vorn, zusammen fast 80 Millionen Euro. Eine Umfrage der Verkehrsrechtsanwälte im DAV und eine Senatsantwort aus Berlin liefern belastbare Zahlen. Wir zeigen, was sie aussagen und was nicht. 4 Min. Lesezeit
- Geblitzt im Urlaub: Wann Bußgelder aus dem Ausland in Deutschland vollstreckt werden Ein Blitzerfoto aus dem Urlaub landet oft erst Wochen später im Briefkasten. Ignorieren ist keine gute Idee: Viele Bußgelder aus dem Ausland können in Deutschland vollstreckt werden. Wir zeigen, welche Regeln 2026 gelten. 3 Min. Lesezeit
- Cannabis am Steuer 2026: THC-Grenzwert, Bußgelder und was für Fahranfänger gilt Wer mit 3,5 ng/ml THC oder mehr im Blutserum Auto fährt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Für Fahranfänger und alle unter 21 gilt ein absolutes Cannabisverbot am Steuer. Im Juli 2026 hat der Bundestag beschlossen, THC-Werte künftig in der Unfallstatistik zu erfassen. 4 Min. Lesezeit
- Blitzerfoto und Fahreridentifizierung: Was Gerichte 2025 und 2026 von der Beweiswürdigung verlangen Ein Bußgeld setzt voraus, dass das Gericht vom Fahrer überzeugt ist. Oft entscheidet darüber das Blitzerfoto. Drei aktuelle Beschlüsse zeigen, welche Anforderungen die Obergerichte an die Begründung stellen. 4 Min. Lesezeit
- Tempolimit auf Autobahnen: Bundestag lehnt Tempo 130 ab, die Studienlage wächst Am 9. Juli 2026 hat der Bundestag den Gesetzentwurf der Grünen für ein allgemeines Tempolimit von 130 km/h abgelehnt. Gleichzeitig ist die Studienlage zu Klima, Unfällen und Kosten breiter als je zuvor. Wir fassen zusammen, was belegt ist und wer welche Position vertritt. 4 Min. Lesezeit
- Handy-Blitzer Monocam: OLG Koblenz erklärt Aufnahmen aus dem Pilotbetrieb für unverwertbar Die Monocam erkennt mithilfe von Software, ob Fahrer ein Handy in der Hand halten. Das Oberlandesgericht Koblenz hat Aufnahmen aus dem Pilotbetrieb in Rheinland-Pfalz für unverwertbar erklärt und einen Autofahrer freigesprochen. Für heutige Kontrollen ist die Lage nicht abschließend geklärt. 3 Min. Lesezeit











